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	<title>Naturheilzentrum Alstertal</title>
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	<description>Ihr Heilpraktiker – Team in Hamburg</description>
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		<title>Die Liebe zum König</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es lebte einmal ein sehr beliebter König in seinem Schloss auf einem Hügel. Von dort aus konnte er sein &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/die-liebe-zum-konig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es lebte einmal ein sehr beliebter König in seinem Schloss auf einem Hügel. Von dort aus konnte er sein ganzes Reich überblicken. Die Leute liebten den König so sehr, dass sie ihm täglich Geschenke brachten. Seinen Geburtstag feierten sie jedes Jahr in einem rauschenden Fest. Besonders liebten die Leute die Weisheit ihres Königs und sein gerechtes Urteilsvermögen.</p>
<p>Eines Tages brach ein schreckliches Unheil über das Königreich herein. Das Trinkwasser wurde verschmutzt und jeder Mann, jede Frau und jedes Kind wurden verrückt. Nur der König, der oben allein auf dem Hügel lebte, blieb von der Geisteskrankheit verschont.</p>
<p>Schon kurz nach der Tragödie begannen die Leute über ihren König zu reden. Sie fanden sein Verhalten seltsam.  Seine Urteile erschienen ihnen lächerlich und seine Weisheit schien nicht mehr vorhanden zu sein. Schnell war der König überhaupt nicht mehr beliebt. Keiner brachte ihm mehr Geschenke oder feierte seinen Geburtstag.</p>
<p>Der König war plötzlich ganz allein dort oben auf seinem Hügel. Nach einer Weile entschied er, hinunter zu den Leuten zu gehen. Es war ein heißer Tag und er trank aus einem Brunnen im Dorf.</p>
<p>In dieser Nacht feierten die Leute ein großes Fest. Sie feierten begeistert, dass ihr König wieder zur Vernunft gekommen war.</p>
<p>(Verfasser unbekannt, gefunden in:  &#8220;Way of the Peaceful<br />
Warrior&#8221;  von Dan Millman,dt:  Der Pfad des friedvollen Kriegers)</p>
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		<title>Die Schuldfrage</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Meister ging eine Straße entlang. Plötzlich stürzte ein Mann aus einem Hauseingang, so dass die beiden heftig gegeneinanderprallten. &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/die-schuldfrage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Meister ging eine Straße entlang.</p>
<p>Plötzlich stürzte ein Mann aus einem Hauseingang, so dass die beiden heftig gegeneinanderprallten.</p>
<p>Der Mann war furchtbar wütend, schrie und schimpfte und beleidigte den Meister.</p>
<p>Daraufhin verbeugte sich der Meister mit einem milden Lächeln und sprach: &#8220;Ich weiß nicht, wer von uns an dem Zusammenstoß die Schuld trägt. Ich bin aber auch nicht gewillt, meine kostbare Zeit mit der Beantwortung dieser Frage zu vergeuden. Deshalb: Wenn ich die Schuld trage, entschuldige ich mich hiermit und bitte Sie für meine Unachtsamkeit um Verzeihung. Falls Sie der Schuldige waren, können Sie die Sache einfach vergessen.&#8221;</p>
<p>Er verbeugte sich noch einmal und ging mit einem Lächeln im Gesicht seines Weges.</p>
<p>(aus Mello, Anthony de:  Eine Minute Unsinn, Herder, 1998<br />
Geschichte leicht überarbeitet</p>
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		<title>Arme Leute</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/arme-leute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.</p>
<p>Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: &#8220;Wie war dieser Ausflug?&#8221; &#8220;Sehr interessant!&#8221; antwortete der Sohn.</p>
<p>&#8220;Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?&#8221; &#8220;Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was hast du also gelernt?&#8221; fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: &#8220;Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.&#8221;</p>
<p>Der Vater war sprachlos.</p>
<p>Und der Sohn fügte noch hinzu: &#8220;Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.&#8221;</p>
<p>(Quelle: Dr. Philip E. Humbert,The Innovative Professional&#8217;s<br />
Letter, frei übersetzt und leicht geändert)</p>
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		<title>Was das Leben ist</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages beschloss das Leben, eine Umfrage zu machen. Es wollte von allen nur eine Frage beantwortet haben: „Was &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/was-das-leben-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages beschloss das Leben, eine Umfrage zu machen. Es wollte von allen nur eine Frage beantwortet haben: „Was ist das Leben?“</p>
<p>Die Kuh antwortete: „Das Leben ist grün.“<br />
Die Eule antwortete: „Das Leben ist Nacht.“<br />
Die Lerche antwortete: „Das Leben ist ein blauer Himmel.“<br />
Der Schmetterling antwortete: „Das Leben ist Veränderung.“<br />
Die Sonne antwortete: „Das Leben ist Energie.“<br />
Das Wasser antwortete: „Das Leben ist Fließen.“<br />
Die Steine antworteten: „Das Leben ist fest und beharrlich.“<br />
Der Friedhofswächter antwortete: „Das Leben ist der Anfang vom Ende.“</p>
<p>Und so ging es immer weiter und das Leben sammelte unzählige Antworten, von denen keine der anderen glich.</p>
<p>Am Ende kamen alle Befragten zusammen und stellten nun dem Leben die Frage: „Was bist du nun?“Da antwortete das Leben: „All das zusammen und noch viel mehr.“</p>
<p>Von Tania Konnerth<br />
aus ihrem Buch Aus der Schatzkiste des Lebens</p>
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		<title>Eine Pause für den Winter</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahr für Jahr schimpften die Menschen auf den Winter. Zu grau sei er, zu kalt, zu lang. So beschloss &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/eine-pause-fur-den-winter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahr für Jahr schimpften die Menschen auf den Winter. Zu grau sei er, zu kalt, zu lang.<br />
So beschloss der Winter, einfach ein Jahr Urlaub zu machen. Der Herbst könnte ja einen Teil übernehmen und dann der Frühling etwas früher beginnen. Sicher würden die Menschen dann aufatmen und fröhlich sein.</p>
<p>Gesagt, getan: Herbst und Frühling waren einverstanden und so legte sich der Winter aufs Sofa und ließ es sich gut gehen.</p>
<p>Am Ende seines Urlaubs wollte er dann aber doch noch einmal kurz schauen, wie es den Menschen in der Zwischenzeit ergangen war.</p>
<p>Was er da vorfand, waren noch längere Gesichter als je zuvor.<br />
Die Menschen klagten, dass es gar nicht richtig kalt geworden sei und dass es keinen Schnee gegeben habe. Der Winter sei einfach ausgefallen in diesem Jahr!<br />
Da verstand der Winter die Welt nicht mehr.</p>
<p>Von Tania Konnerth<br />
aus ihrem Buch: Aus der Schatzkiste des Lebens</p>
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		<title>Rezession</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann lebte in einer großen amerikanischen Stadt. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot Dogs am &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/rezession/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann lebte in einer großen amerikanischen  Stadt. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot Dogs  am Straßenrand. Seine Ohren waren nicht besonders gut und deswegen hörte  er nie Radio. Seine Augen waren nicht sehr gut und darum las er nie  Zeitung und schaute nie fern.<br />
Seine Hot Dogs waren wirklich gut und er stellte  deshalb Schilder auf, um dies den Leuten mitzuteilen. Immer mehr Leute  kauften bei ihm seine leckeren Hot Dogs. Deshalb bestellte er immer mehr  Würstchen und kaufte bald einen größeren Herd. Schließlich brauchte er  einen Helfer und fragte seinen Sohn, der an der Universität studierte.<br />
Als der Sohn von den Plänen seines Vaters hörte,  schlug er die Hände über den Kopf zusammen und rief: &#8220;Vater hast du  denn nicht Radio gehört? Hast du nicht ferngesehen? Wir haben eine  riesige Rezession! Alles geht vor die Hunde&#8230;&#8221;.<br />
Der Vater sagte  daraufhin zu sich selbst: &#8220;Mein Sohn geht auf die Universität. Er liest  Zeitung, er hört Radio, er schaut fern – er wird es ja wissen.&#8221;<br />
Also  reduzierte er seine Bestellungen, nahm seine Reklameschilder herein und  sparte sich die Mühe, seine Hot Dogs großartig anzupreisen.<br />
Praktisch über Nacht brach sein Geschäft zusammen.<br />
Einige Tage später sagte der Vater zu seinem Sohn: &#8220;Du hattest recht. Wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Rezession.&#8221;</p>
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		<title>Wünsche</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden. Hinter der Theke stand ein Engel. Hastig fragte er ihn: „Was &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/wuensche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden.<br />
Hinter der Theke stand ein Engel.<br />
Hastig fragte er ihn: „Was verkaufen Sie, mein Herr?“</p>
<p>Der Engel antwortete freundlich:<br />
„Alles, was Sie wollen.“<br />
Der junge Mann begann aufzuzählen:<br />
„Dann hätte ich gerne das Ende aller Krankheiten auf der Welt, bessere Bedingungen für die Randgruppen der Gesellschaft, Beseitigung der Risikofaktoren für jeden Einzelnen, Arbeit für die Arbeitslosen, mehr Gemeinschaft und Liebe in der Gesellschaft und … und … und …</p>
<p>Da unterbrach ihn der Engel höflich: „Entschuldigen Sie,<br />
junger Mann, Sie haben mich falsch verstanden.<br />
Wir verkaufen keine Früchte. Wir verkaufen nur den Samen“</p>
<p>Text auszugsweise von Gerhard Schöne</p>
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		<title>Der Asket und die Maus</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Asket saß meditierend in einer Höhle. Da huschte eine Maus herein und knabberte an seiner Sandale. Der Asket &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/der-asket-und-die-maus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Asket saß meditierend in einer Höhle. Da huschte eine Maus herein und knabberte an seiner Sandale. Der Asket öffnete verärgert die Augen: &#8220;Warum störst du mich in meiner Andacht!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich habe Hunger&#8221;, piepte die Maus. &#8220;Geh weg, törichte Maus&#8221;, predigte der Asket, &#8220;ich suche die Einheit mit Gott, wie kannst du mich dabei stören!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie willst du dich mit Gott vereinigen&#8221;, fragte die Maus, wenn du nicht einmal mit mir einig wirst?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gott kommt zu Besuch</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös. „Zu mir?&#8221; rief er. „In &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/gott-kommt-zu-besuch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.</p>
<p>„Zu mir?&#8221; rief er. „In mein Haus?&#8221;</p>
<p>Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.</p>
<p>„Unmöglich!&#8221; jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.&#8221;</p>
<p>Also riss er alle Fenster und Türen auf und rief hinaus: „Brüder, Freunde, Leute! Helft mir aufräumen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!&#8221;</p>
<p>Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsächlich jemand zu Hilfe gekommen war, worüber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das Gerümpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.</p>
<p>„Das schaffen wir nie!&#8221; schnaufte der Mann.</p>
<p>„Doch, das schaffen wir.&#8221; sagte der andere.</p>
<p>Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsächlich waren sie spät am Abend fertig. Sie gingen in die Küche und der Mann deckte den Tisch.</p>
<p>„So&#8221; sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?&#8221;</p>
<p>„Aber ich bin ja da.&#8221; sagte der andere und setzte sich an den Tisch. „Komm, und iss mit mir.&#8221;</p>
<p>Verfasser unbekannt</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Jungen, dem ein Arm fehlte</title>
		<link>http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/vom-jungen-dem-ein-arm-fehlte/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. &#8230; <a href="http://www.naturheilzentrum-alstertal.de/vom-jungen-dem-ein-arm-fehlte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm.</p>
<p>Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte.</p>
<p>Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte der Junge: &#8220;Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?&#8221;</p>
<p>Sein Lehrer antwortete: &#8220;Das ist der einzige Griff, denn du beherrschen musst.&#8221;</p>
<p>Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter.</p>
<p>Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale.</p>
<p>Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde.</p>
<p>Der Meister aber bestand auf dem Kampf.</p>
<p>Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden – und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller.</p>
<p>Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf. Der Junge fragte: &#8220;Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt.&#8221;</p>
<p>Und da wurde dem Jungen klar, dass seine größte Schwäche auch seine größte Stärke war.</p>
<p>Verfasser unbekannt</p>
]]></content:encoded>
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