Fit durch den Winter

Fit durch den Winter

Die Herbst- und Wintermonate sind oft Erkältungszeit. Kühle Temperaturen werden als unangenehm empfunden. Generell sind kühle Temperaturen jedoch kein Risiko für einen gesunden Organismus. Im Gegenteil: Kälte bringt Herz und Kreislauf in Schwung und kann langfristig zu einer Stärkung des Immunsystems beitragen.

Unser Immunsystem ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Es besteht aus speziellen Zellen, Bakterien und Botenstoffen, die unseren Organismus vor den täglichen Angriffen von Viren, Bakterien und Umweltgiften schützt. So gibt es die „unspezifischen Immunzellen“, die auf den Schleimhäuten des Körpers sitzen. Sie schützen die Grenzen, damit Eindringlinge gar nicht in unseren Körper kommen. Sie sind wie Türsteher, die ungeliebte Gäste nicht in unser Haus lassen. Sind diese aktiv, kommt es vermehrt zur Schleimbildung. Ist das Immunsystem aber geschwächt durch zu viel Stress, schlechte Ernährungsweise, Bewegungsmangel, Medikamente oder chronische Erkrankungen, reicht die Abwehr durch diesen „unspezifischen Zellverband“ nicht mehr aus.

Hier kommen dann unsere „spezifischen Immunzellen“ ins Spiel. Sie sind die wahren Spezialisten und erkennen anhand der Oberflächenstruktur der Eindringlinge, ob diese für unseren Körper gut oder schlecht sind. Es ist wie eine Passkontrolle. Passt die Struktur nicht zu uns, dann werden über komplexe Vorgänge spezielle Antikörper genau gegen diesen Feind produziert und gegen ihn eingesetzt. Somit wird der Feind dann schneller bekämpft. Diese „spezifische Abwehr“ kann sich auch die feindlichen Strukturen merken und baut dagegen eine dauerhafte Immunität auf.

Unterstützt werden diese Zellverbände durch eine Vielzahl an Botenstoffen und Hormonen, die wie Hilfspolizisten die Arbeit verbessern und am Schluss auch den Müll beseitigen.

Eine Erkältung läuft normalerweise in 3 Phasen ab. Die erste Phase (anabole Phase) dauert in der Regel 1-5 Tage. In dieser Phase kommt es zur Aktivierung der „unspezifischen Immunzellen“. Eine Entzündungsreaktion entsteht, wie Fieber, Muskelschmerzen, Anschwellen der Schleimhäute, Schleimbildung und Müdigkeit. In der zweiten Phase erfolgt die sogenannte katabole Gegenregulation. In dieser Phase entsteht häufig das Gefühl, die Erkältung sei überstanden, aber nach ca. 3-6 Tagen kommt es wieder zu einer Verschlechterung der Symptome. Diese Phase ist für die Ausheilung sehr wichtig, denn jetzt greift das „spezifische Immunsystem“ mit spezifischen Antikörpern und Botenstoffen ein. Der Feind ist erkannt. Erst nach dieser zweiten Phase erfolgt die sogenannte Ausheilungsphase, in der dann durch Fresszellen (Makrophagen) das kaputte Zellmaterial entsorgt wird. Diese letzte Phase dauert ca. 7 Tage.

 

 

Fieber sollte nicht gesenkt werden, außer bei einem Anstieg über 40,5 Grad, da es für die Aktivierung des Immunsystems eine entscheidende Rolle spielt. Der Spruch „Sieben Tage kommt eine Erkältung (Vermehrung der Eindringlinge), sieben Tage bleibt eine Erkältung (anabole und katabole Phase) und sieben Tage geht diese (Ausheilungsphase)“ hat daher seinen Ursprung.

Die beste Unterstützung des Immunsystems in der kalten Jahreszeit sind folgende Substanzen: Vitamin C,  Vitamin D3, B-Vitamine, Zink und Polyphenole, wie Astaxantien und OPC. Daher empfehlen wir unseren Patienten seit Jahren in den Wintermonaten unsere spezielle „Immun-Aufbaukur“. Diese beinhaltet ca. 6-8 „Immun-Aufbauinfusionen“ mit hochdosierten Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Antioxidanzien. Zusätzlich wird bei diesen Infusionen aktivierter Sauerstoff über eine Nasenbrille gegeben, um auch die Durchblutung zu fördern.

Unsere „Immun-Aufbaukur“ dient der  Vorbeugung von Infekten, aber auch der schnelleren Genesung bei einer bereits bestehenden Erkältung.

Neben einer typgerechten Ernährungsweise und regelmäßigem Sport,  haben sich auch Saunagänge und Spaziergänge im Wald bewährt, um das Immunsystem zusätzlich zu stärken.

Nähere Informationen erhalten Sie direkt im Naturheilzentrum Alstertal unter 040-60012280.

 

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