Schmerztherapie

Schmerzen sind für die Betroffenen oft eine unerträgliche Qual. Dabei unterscheidet man zwischen akutem und chronischem Schmerz.

Akuter Schmerz signalisiert dem Körper, dass eine akute Gefahr besteht, beispielsweise eine Verletzung o.ä. Er ist also eine Schutzfunktion oder Frühwarnsystem des Körpers der uns hindern soll durch bestimmte Handlungen weitere Schädigungen der betroffenen Stelle zu vermeiden. Bei akutem Schmerz ist die Ursache daher meist eindeutig erkennbar und kann gezielt behandelt werden.

Chronischer Schmerz nimmt im Unterschied zum akuten Schmerz mit der Zeit die Form eines eigenen Krankheitsbildes an. Die Ursache ist oft schwierig zu diagnostizieren. Häufig liegt eine Belastung des Bindegewebes (Matrix) und/oder des gesamten Stoffwechsel vor. Aber auch Störfelder (z.B. Narben, Traumen, E-Smog uvm.) oder alte z.T. ausgeheilte Verletzungen und Schädigungen können zu so einem chronischen Schmerzgeschehen führen. Dabei senden die Nerven anhaltend Schmerzimpulse an das Gehirn, obwohl oft kein Reiz mehr vorhanden ist. Die Nervenzellen haben eine Art Schmerzgedächtnis entwickelt. Die Zeitgrenze, ab der Schmerzen als chronisch bezeichnet werden, liegt bei ungefähr drei Monaten.

Nach neuesten Schmerzerkenntnissen sind viele Schmerzerkrankungen, sowohl akute wie auch chronische Schmerzen nicht an sich für den Schmerz verantwortlich der mit ihnen assoziiert ist, sondern die Ursache für den Schmerz liegt fast immer im Bereich des Bindegewebes und Organsysteme sowie der Muskeln und Sehnen. Unsere Therapie baut auf diesen Erkenntnissen auf.

Am Anfang steht eine umfangreiche ganzheitliche Diagnostik. Sie umfaßt ein ausführliches Anamnesegespräch, Vital- und Stoffwechselanalyse, AMSAT-Funktionsdiagnostik, BIA-Messung und speziellen Funktionstests. Dadurch können wir uns ein genaueres Bild über den Zustand des Patienten verschaffen und dann die Therapien individuell zusammen stellen.

Die Therapien umfassen häufig eine Kombination aus manuellen Techniken, Akupunktur, Neural- und Biomesotherapie, Stoffwechselregulation, Ernährung und speziellen Selbsthilfeübungen.

Folgende Schmerzsymptomatiken sprechen gut auf die von uns vorgestellten Therapien an:

Migräne, Kopf- und Nackenschmerzen, Schulter- Nackenbeschwerden, Tennis- oder Golferellenbogen, Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Rückenschmerzen entlang der gesamten Wirbelsäule, Ischialgien, Hüftgelenks-, Knie- und Fußgelenksschmerzen.