Wenn Diabetes blind macht und was dagegen getan werden kann

Wenn Diabetes blind macht und was dagegen getan werden kann

Diabetes Mellitus ist eine schwerwiegende Stoffwechselerkrankung, die ohne Behandlung zum Tode führt. Aktuell sterben in Deutschland 3 Menschen pro Stunde an den Folgeerkrankungen von Diabetes, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Der hohe Blutzucker kann langfristig alle Organe befallen und diese schädigen. Die Ursache für den erhöhten Blutzuckerspiegel ist die Insulinresistenz der Körperzellen. Der Zucker, der sich im Blut befindet, kann nicht mehr in die Zellen gelangen und schädigt auf diesem Weg langfristig Blutgefäße und Nerven.

Hauptauslöser sind nach neuesten Erkenntnissen vor allem Kuhmilch-, Weizen- und Vollkornprodukte sowie mangelndes Krafttraining und Dauerstress. Jeder achte Deutsche ist mittlerweile an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt. Die Dunkelziffer wird auf über 30% geschätzt, denn ein erhöhter Blutzuckerspiegel bleibt oft unentdeckt, da dieser keine schmerzhaften Symptome verursacht. 95% der Erkrankten sind übergewichtig. Lesen Sie dazu auch den Artikel, der im Naturheilkunde Journal erschienen ist: Artikel lesen

Eine gefährliche Folgeerkrankung ist die diabetische Retinopathie, an der jährlich ca. 2.000 Menschen erblinden. Sie ist die häufigste Erblindungsursache bei Menschen mit Diabetes zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr. 

Schulmedizinisch gibt es zwei verschiedene Erkrankungsstadien: die nicht-proliferative diabetische Retinopathie und die proliferative diabetische Retinopathie:

Bei der nicht-proliferative diabetische Retinopathie wird das Auge zunehmend schlechter durchblutet. Es kommt zu einem allmählichen Sauerstoff- und Nährstoffmangel der Netzhautzellen. Der Patient selbst bemerkt meist nichts in diesem Stadium. Lediglich eine Verschlechterung der Sehkraft bis hin zu kleinen Gesichtsfeldausfällen werden von manchen Patienten berichtet. Bei einer harmlosen Augenhintergrund-Untersuchung kann der Augenarzt strukturelle Veränderungen der Netzhaut erkennen.

In Folge einer jahrelangen Minderversorgung mit Sauerstoff- und Nährstoffen versucht der Körper nun durch Bildung neuer Blutgefäße (Gefäßproliferation), das Problem in den Griff zu bekommen. Leider sind diese neuen Blutgefäße, wie bei der feuchten Makuladegeneration, meist sehr instabil und durchlässig. Sie neigen dazu, einzureißen oder zu platzen. Die Folgen sind häufige Einblutungen und Flüssigkeitsansammlungen in der Netzhaut.

Proliferative diabetische Retinopathien bedeuten eine ernsthafte Gefahr für das Augenlicht, da es häufig zu schwerwiegenden Komplikationen kommen kann, wie Netzhaut-Ablösungen, Löchern in der Netzhaut, aber auch zu einem erhöhten Augeninnendruck (Glaukom). In diesem Stadium droht eine vollkommene Erblindung

Diabetes ist man aber nicht hilflos ausgeliefert. Durch Änderungen im Lebensstil können Sie effektiv vorbeugen. Besonders die diabetische Retinopathie lässt sich erfolgreich mit der Augenrevitalisierungstherapie behandeln. Im Naturheilzentrum Alstertal wurde schon hunderten von Patienten mit der Augenrevitalisierungstherapie, die vom Inhaber und Heilpraktiker Markus Grimm entwickelt wurde, geholfen. Diese besteht aus der Augenakupunktur nach Prof. Dr. Boel, einer begleitenden Sauerstofftherapie und der Regulation des Stoffwechsels anhand einer ausführlichen Vital- und Stoffwechselanalyse

Wenn Sie selbst betroffen sind oder wenn Sie jemanden kennen, der an Diabetes leidet, dann soll Ihnen dieser Artikel Mut machen. Denn es gibt Wege aus dieser Zuckerfalle und den schwerwiegenden Folgeerkrankungen des Diabetes. Diabetes Typ 2 ist heilbar durch eine Veränderung der Lebens- und Essgewohnheiten und einer professionellen und ganzheitlichen Unterstützung.

Bei Interesse buchen Sie gerne ein unverbindliches Vorgespräch bei uns oder buchen Sie direkt einen Termin bei einem unserer Therapeuten.